CDU zur aktuellen SchuldebatteDonnerstag, den 24. März 2011 um 16:07 Uhr
Der CDU-Vorsitzende, Heinz Vehreschild, fasst das Ergebnis so zusammen: „ Das Wohl des einzelnen Kindes muss im Mittelpunkt stehen. Die CDU setzt deshalb weiter auf ein gegliedertes Schulsystem, um den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Kinder gerecht zu werden.“ Das bedeute aber keinen Stillstand, betont Vehreschild ausdrücklich. Die Bevölkerungsentwicklung führe zu deutlichen Schülerrückgängen und auch das Schulwahlverhalten habe sich im Laufe der Jahre geändert. Die eingeschlagene Weg, einer gemeinsamen Schulentwicklungsplanung mit Geldern, Issum, Kerken, Rheurdt und Wachtendonk sei daher der richtige. „Gemeinsam lässt sich mehr erreichen“, ist sich Vehreschild sicher. Dass mit der gemeinsamen Schulentwicklungsplanung noch keine Ergebnis für oder gegen etwas vorweggenommen wurde, ist dem Christdemokraten dabei wichtig: „Alles kann, nichts muss.“ Dass gelte für jede Schulform und jede Art der Zusammenarbeit. Besonderen Wert lege man auch in der aktuellen Debatte darauf, dass wesentliche Faktoren für gute Bildung nicht aus dem Schulsystem allein abgeleitet werden dürften. Ein gute Lernumfeld, kleine Lerngruppen, die Qualität des Unterrichts und die Ausbildung von motivierten Lehrern seien zum Teil wichtiger. |
Zusätzliche Informationen |
Auf ihrer jüngsten Sitzung diskutierte der Vorstand der CDU Straelen über Schulpolitik. Der Anlass war die auf dem Landesparteitag der CDU NRW geführte Debatte zur der Bildungspolitik in Nordrhein-Westfalen.




