Verbesserung des ÖPNV-Netzes für HerongenDienstag, den 02. September 2008 um 13:51 Uhr
HERONGEN. Bereits vor Beginn der Ratsperiode können die vier neuen Ratsmitglieder aus Herongen einen Erfolg verbuchen: Auf ihre Initiative hin wurde im Betriebsausschuss über eine erneute Überarbeitung des ÖPNV-Netzes gesprochen.
Bei den Hausbesuchen im Rahmen des Wahlkampfes und bei dem von fast 70 Herongern besuchten Stammtisch hatte es massive Proteste gegen die neuen Buslinien und -fahrzeiten vor allem in Richtung Wachtendonk/Kempen gegeben, wohin viele Heronger zum Arzt, zur Schule oder zum Einkaufen fahren. "Auch die Resonanz auf die Diskussion in der Aula der Hauptschule Wahtendonk am Dienstag, an der sehr viele Heronger teilgenommen haben, zeigt, dass den Menschen das Thema auf den Nägeln brennt", sagen Annemarie Fleuth, Hans-Josef Aengenendt, Toni Kemperman und Daniel Gonzales. Nun sei die
Stadtverwaltung Straelen gefordert, endlich für Verbesserungen zu sorgen und mit den Beteiligten Lösungen zu finden. Zwar gab es bereits kleinere Veränderungen, die elementarste Forderung im Antrag der Heronger Ratsmitglieder, nämlich die Wiedereinführung einer Direktverbindung nach Wankum/Wachtendonk/Kempen ohne umständlichen Umweg über Straelen zum Beispiel durch einen Taxibus wurde bisher konsequent ignoriert. Hingegen wird diese Forderung von Wachtendonks Bürgermeister Udo Rosenkranz und Kreistagsmitglied Hermann Kilders unterstützt. |
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