Margret Voßeler stellt sich in Broekhuysen vor
Sonntag, den 04. April 2010 um 00:00 Uhr
Da fühlte sich Margret Voßeler gleich heimisch: In einer von vielen Landwirten und Gärtnern besuchten Mitgliederversammlung der CDU Straelen hat sich die Landtagskandidatin im Saal Gielen in Broekhuysen vorgestellt und diskutierte eifrig mit den Kollegen.
Die Themen, die die 53-Jährige in ihrem Referat ansprach und über die später diskutiert wurde, zeigten, welche Themenschwerpunkte sie in Düsseldorf vertreten will: Dem Flächenverbrauch, der in NRW täglich 15 Hektar beträgt ("Flächen, die für die Landwirtschaft oft unwiederbringlich verloren sind!" sagte Voßeler), müsse mit der Entsiegelung von Industriebrachen begegnet werden. In einer Region, in der jeder sechste Arbeitsplatz von der Landwirtschaft abhängig ist, müsse dieser Wirtschaftszweig gestärkt werden, mit der Agrobusiness-Initiative sei Straelen auf einem guten Weg. Mit Innovationen wie Bauernhofcafés oder Ferienzimmern wurden und können zusätzliche Standbeine aufgebaut werden. Bei den kommunalen Finanzen, um die es "nicht prickelnd" bestellt sei, so Voßeler, wolle sie im Landtag dafür sorgen, dass es den Kommunen gut geht.
Bürgermeister Jörg Langemeyer blickte im Anschluss in einem längeren Referat auf seine ersten 160 Tage im Amt zurück. Mit einem neuen Leitbild für Straelen wolle man verschiedene Einzelkonzepte bündeln. Das Stadtentwicklungskonzept, das es im Anschluss zu entwickeln gilt, werde die Entwicklung der Stadt Straelen im Hinblick auf Wohnen/Bevölkerung, Gewerbe oder Bildung/Schule aufzeigen. "Eine Art Feintuning", sagte Langemeyer. Die weiter sehr hohe Nachfrage nach Gewerbeflächen will die Stadt und die Politik mit dem Depot in Herongen erfüllen - ein Weg, das aus der Versammlung heraus gelobt wurde. Der Bürgermeister kündigte an, dass ab Sommer alle Bushaltestellen auf Vordermann gebracht werden. Kritik an der SPD übte CDU-Fraktionschef Jens Röskens. Während die Zusammenarbeit mit allen anderen Fraktionen und Gruppen konstruktiv sei, verweigere die SPD zunehmend jede Zusammenarbeit und arbeite destruktiv.
Zum Abschluss der Versammlung wurden zahlreiche Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft, für die Arbeit im Vorstand oder im Stadtrat geehrt. Seit 40 Jahren Mitglied ist Heinrich Janssen. Teilweise nach Jahrzehnten aus dem Rat ausgeschieden sind Jan Nissing, Anneliese Strotmann, Hans-Josef Hammans, Adolf Langer, Marlies Jacobs, Norbert van Bebber, Gerd Opschroef, Helmut Peters, Hans-Willi van de Stay und Hans-Hermann Jülicher. Nach 15 Jahren als Ortsvorsteherin von Herongen wurde Resi Maaßen verabschiedet. Herausragend eingesetzt habe sie sich nach der Amtsübernahme von Hans Paland 1994 um einen verträglichen Neubau der UGA (heute Landgard) oder um den Bau eines Supermarktes (Penny). Geprägt hat sie durch ihre Mitarbeit den Sparkassen-Verwaltungsrat und die Jubiläumsstiftung. Christoph Andreas wurde für seine langjährige Vorstandstätigkeit in Straelen in führenden Funktionen geehrt. Viele Jahre im Vorstand der CDU Herongen tätig war Hubert Pellender und Norbert Auwelaers . Die Frauen erhielten einen Blumenstrauß, die Männer einen Karton mit zwei Flaschen Wein. Als Höhepunkt der Ehrungen erhielt Johannes Giesen für seine Tätigkeit als Bürgermeister eine Skulptur und einen Blumenstrauß. Die Plastik der Künstlerin Luise Kött-Gärtner steht unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“.







